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DIE KANAL-Sanierung

Meist sind Sanierungsarbeiten in geschlossener Bauweise wirtschaftlich vorteilhafter gegenüber der Alternative der Neuverlegung (Ausgrabung, Oberflächenwiederherstellung).

Ist ein Aufgraben aufgrund der Schadensintensität unvermeidbar, erhalten Sie bei uns die gesamte Sanierung inklusive der erforderlichen Baumeisterarbeiten aus einer Hand.

Inliner-Sanierungsverfahren

Die Inliner-Technik ist ein spezielles Verfahren zur Reparatur alter, beschädigter Rohre, ohne die Umgebung aufgraben zu müssen. Dabei werden die Rohre mit einem speziellen Inliner-Gewebe innen neu ausgekleidet, wobei die „neue Wandstärke“ je nach Notwendigkeit zwischen 2 und 16 mm betragen kann.
Das Gewebe selbst ist ein synthetisches Nadelfilz- oder Glasfasergewebe, das während der Sanierung mit 2K-Epoxi- oder Silikat-Harz getränkt wird. Diese Stoffe finden bei uns seit vielen Jahren Anwendung, sie sind äußerst strapazierfähig und langlebig.
Abzweigungen im Kanalsystem werden anschließend mit dem Fräsroboter ausgefräst. Dieses Verfahren kann bei Rohren mit einem Durchmesser zwischen 100 – 400 mm angewandt werden.

Schachtsanierung

Durch den Einfluss von biogener Schwefelsäure, sowie anderen Umwelteinflüssen wie Frost, Erdbewegungen, Erschütterungen und Rückstauungen im Kanal, werden auch diese Bauwerke in Mitleidenschaft gezogen und müssen instandgesetzt werden. Entweder ist eine Sanierung mittels geeigneter Beton- oder Mauerinstandsetzungsverfahren möglich oder es muss eine Neuerstellung vorgesehen werden.

Spachtel- und Injektionsarbeiten

Abflüsse, Kanäle oder auch Schächte können im Lauf der Zeit durch z. B. Erdbewegungen, Erschütterungen o. ä. Risse und Sprünge bekommen, wodurch Abflusswasser in die Umgebung absickert. Solange die Beschädigungen an den Rohrwänden (wenn es sich um begehbare Kanäle handelt) sowie an Schachtwänden überschaubar sind, werden diese verspachtelt bzw. Löcher mit einer speziellen Injektionstechnik verpresst.